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Das Master Key System von Charles F. Haanel, F. H. Burgess, Gitta PeynBroschiert von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 9,80, Angebote ab EUR 9,77 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185108, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Das Arbeitsbuch 5 von 5 PunktenDas Buch ist eine A nleitung zum korrekten Denken, wenngleich ich noch nicht so weit bin, den wahren Erfolg zu beurteilen. Nützlich sind auch die kostenlosen Video-Mails, die man nach Registrierung auf der Internetseite bekommen kann. Nach diesem Buch... 5 von 5 Punkten... ist für den Leser nichts mehr wie zuvor. Danke, Charles! Ich habe verschiedene Übersetzungen verglichen und festgestellt, dass diese Übersetzung am wenigsten sinnverfälschend ist. Sehr lesenswert sind auch die ausführlichen Kommentare des Übersetzers. Standartwerk! 5 von 5 PunktenDieses Buch von Haanel ist zu recht legendär. Sehr komprimiert, finden sich hier stabelweise Wahrheiten, von fundamentaler Natur. Damals gab man sich noch richtig Mühe beim Schreiben und man hat viel davon sich es genau durchzulesen. Der Preis dieser Ausgabe ist eine Wohltat und man hat alles was man als Schüler benötigt, um in die Geheimnisse des Lebens eintauchen zu können. Es behandelt, anders als heute oft üblich, alle relevanten Gesetze des Universums und "wäscht einem in 24 Monaten kräftig das Gehirn". Solange geht nämlich der Studionkurs. Aber es lohnt sich, auch wenn ich es persönlich nicht ganz geschafft habe. Das kommt noch Fazit: Schönes Buch, das schwer einen Vergleich finden dürfte. The Master Key System 5 von 5 PunktenDas Buch "The Master Key System" ist mir zum ersten Mal in meiner Bücherei aufgefallen. Ich habe angefangen zu lesen und war irgendwie fasziniert. Im Vorwort wird empfohlen erst dann zum nächsten Kapitel weiter zu gehen, wenn das erste vollständig verstanden und vor allem, die Übungen auch wirklich geklappt haben. So zum Beispiel die Übung nach dem 1. Kapiel: 15 - 30 Minuten still sitzen und die Gedanken schweifen lassen in einem ruhigen Raum ohne Störung von außen. Finden Sie mal in einer zwar großen 4-Zimmerwohnung mit einem Partner, der gern fernsieht, am PC arbeitet und ohne Geräuschkulisse kaum auskommt, so einen ruhigen (ohne Störung von außen) Platz für so lange Zeit! Aber ich habe es versucht, es hat auch fast geklappt, aber wie im Buch schon beschrieben, ist es für einige Menschen sehr schwer, auch wirklich 15 - 30 Minuten ruhig dazusitzen, ich gehöre dazu. Im Alltag geht so was sang- und klanglos unter. Aber ... auf Seite 30 angekommen (Ende 1. Kapitel) war klar, das Buch brauche ich für mich, nicht nur geliehen, nein es sollte mir gehören. Es bei Amazon zu suchen und auch gleich zu kaufen, war wirklich einfach. Toll fand ich vom Verkäufer, dass er nachgefragt hat, ob es etwas ausmacht, wenn das Buch erst später verschickt werden kann (wegen Urlaub) und das Angebot, auch mein Geld zurück zu bekommen! Ich habe gerne 1 Woche gewartet und dann war es tatsächlich im Briefkasten - und raten Sie mal, auf welcher Seite das Lesezeichen eingefügt war?! Auf Seite 30! Auf dem Beipackzettel hat sich der Verkäufer sogar handschriftlich bedankt und mir viel Erfolg gewünscht. Also gehört das Buch jetzt zu meinem Alltag, obwohl ich bis jetzt nicht wesentlich über die erste Übung hinaus weitergekommen bin. So müssen Bücher sein. Sehr gutes Preisleistungsverhältnis 5 von 5 PunktenGut übersetzt und es hat eben die Tiefe des Haanels. Gut für Sucher, die mehr suchen als was in "the Secret" stand. Das Buch und besonders das Programm ist aber recht langatmig. Da finde ich "Das Prinzip" mit seinen sieben Wochen insgesamt besser. Aber "the Masterkey" ist immer noch ein Super Buch, das man jetzt sogar noch gut verschenken kann vom Preis her. Gut das es endlich solche Bücher gibt! Klare 5 Sterne. |
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Der Fürst von Niccolò Machiavelli, Patrick HorvathBroschiert von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 7,60 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185051, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionNiccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift "Il Principe" ist unter dem Titel Der Fürst Weltliteratur geworden. In seiner Radikalität, in seiner scharfen Trennung zwischen rein politischem Handeln und den Entscheidungen des Einzelnen, überstrahlt Machiavellis Werk die politiktheoretischen Schriften aller seiner Zeitgenossen. Machiavelli will klären, "was das oberste politischen Amt sei, wie viele Arten es davon gibt, wie und wann man es behält, und wie und wann man es verliert". Es geht ihm dabei um die Herrschaftsbildung und Herrschaftssicherung, um die Bewahrung des principato. Sämtliche Handlungen des Fürsten werden an ihrem politischen Zweck der Erhaltung der Herrschaft gemessen. Entscheidend für den Erfolg ist nicht der moralische Wert sondern allein die Wirkung des Verhaltens. Dieser ausschließlich erfolgsorientierte amoralische Zweckrationalismus war es, der viel seiner Zeitgenossen zutiefs verstörte. Schon vor Jahrhunderten wurde "Machiavellismus" zu einem Synonym für Verschlagenheit und Hinterlist, für Amoral und Rücksichtslosigkeit in der Politik. Man hat sich angewöhnt, jede skrupellose Machtpolitik als "machiavellistisch" zu bezeichnen, jene berühmte oder vielmehr berüchtigte "Realpolitik", die sich auf Machiavellis "Il Principe" berufen zu können glaubt. Jedes Jahrhundert hat Machiavellis Schrift anders ausgelegt. In jüngster Zeit wurde sie, wie viele andere Klassiker der Staats- und Kriegskunst auch, erfolgreich von der Managementlehre adaptiert. Ob unternehmerische Führungsstrategien oder persönliche Karriereplanung, an Machiavellis und Anti-Machiavellis herrscht auf dem Buchmarkt kein Mangel. Dennoch lohnt sich ein Blick ins Original, denn Der Fürst ist eine realistische, und in seiner Art zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor allen ethischen Überlegungen hatten. --Stephan Fingerle 5 Kundenrezensionen:Als Führungsfibel unbrauchbar und gefährlich 3 von 5 PunktenConsulter werden bekanntlich gerne mit Eunuchen verglichen die zwar "wissen, wie es geht, es aber nicht können". Dass ausgerechnet dieser Machiavelli, ein gescheiterter Politiker, noch heute zur Standardliteratur für Führungskräfte erkoren wird, überrascht und erklärt zugleich: Es könnte die Erklärung dafür sein, warum so vieles im modernen Wirtschaftsleben schief läuft. Überraschung tut sich auf, da die Fibel, inhaltlich geprägt von Widersprüchen, als Handlungsanleitung für erfolgreiches Agieren eher unbrauchbar ist. Vom Anschein her mochten die hier aufgezeichneten Grundregeln des gesellschaftlichen Miteinanders in die damalige Zeit (Anfang des 16. Jahrhunderts) passen, wo Bildung zum Privileg von Oberschichten gehörte, während sich Majoritäten an einfachen Lebensregeln entlang hangelten. Ein Buch eines Mannes für Männer. Die Frau, als Bestandteil der Gesellschaft, von Arbeitsteams, als Führungskraft kommt nicht vor. Das "Weibische" wird als verwerflich beschrieben, das es zu "schlagen und unterwerfen" gilt. So ist aus der Führungsbibel als Regel einzig zu entnehmen, dass es Gesetzmäßigkeiten und Lebensregeln des menschlichen Zusammenlebens gibt, die es zu beachten gilt. Diese sind jedoch mittels psycho-sozialen Leitfaden und Abhandlungen über Emotionale Intelligenz pragmatischer und effizienter erlernbar. So aktuell, als ob es in diesem Jahrzehnt geschrieben worden wäre 5 von 5 PunktenDas Buch ist, trotz seines Alters, sehr aktuell. Man kann vom Machiavelli noch heute sehr viel lernen! Der beste Fürst 5 von 5 PunktenBücher von Rabaka kann ich mittlerweile blind kaufen. Da bin ich jedesmal angenehm überrascht. Das gilt auch für Der Fürst. Ralf Löffler legt mit diesem Buch eine Übersetzung vor, die ihresgleichen sucht. Kommentare helfen über schwierige Stellen hinweg und erläutern die Tiefe der übersetzten Begriffe. Das macht auch dieses Buch von Rabaka mal wieder zu etwas Besonderem. So lässt sich Der Fürst lesen und verstehen. Das Vorwort von Patrick Horvath hat mir den Einstieg noch leichter gemacht, und zum Frontbild seines Vaters kann man nur sagen: Fantastisch. Werner Horvath ist einer der ganz Großen der Neuzeit, seine neokonstruktivistische Kunst sucht ihresgleichen. Der Fürst ist mehr als nur Geschichtswissen oder Managerliteratur. Das Buch zeigt eine praktische Weisheit, von der man sich einiges abschneiden kann. Wer gewinnen will, der muss denken können. Insgesamt kann ich nur sagen, dass das ein herrliches Buch ist, das so schwer zu lesen gar nicht ist. Man erwartet den gespreizten Sprachstil, den man ansonsten von alten Büchern kennt. Weit gefehlt. Löffler gelang der Kunstgriff, Machiavelli modern zu übersetzen, ohne ihn dabei zu vergewaltigen. "Mehr davon" will man dazu sagen! Meine Pocket-Reihe ist fast vollständig und ich werde ganz sicher noch mehr davon lieben und besprechen. Man wird doch glatt zum Fan. Machiavelli 5 von 5 PunktenVon der Diktion her schwierig zu lesen da sie sich eng an die Übersetzung hält. Zum Inhalt: hier werden die Mechanismen der Politik sehr gut dargestellt. An zahllosen Beispielen wird der wahrscheinlich erfolgreiche "Fürst" dargestellt und gleichzeitig die Meschanismen eventuellen Scheiterns angeführt, desgleichen für den Versagenden.Dieses läßt sich zwanglos auf heute übertragen. Machiavelli hält die Darstellung in der permanenten Gegenläufigkeit bis zum Schluß durch. Liest man dieses Werk aus der heutigen Sicht wird klar warum die Attentate wie geplant auf Hitler nicht funktionieren konnten. Beim lesen, dieses wirklich sehr eindrucksvollen Buches, muß man sich immer wieder vor Augen führen, dass es trotz seiner bestechend logischen Folge vor der Aufklärung und vor dem Humanismus geschrieben wurde. zusammengefaßt sehr lesens wert Machtspiele müssen gelernt werden 5 von 5 PunktenSo bitter das ist - hätte ich dieses Buch rechtzeitiger gelesen, wäre mir als sogenannter 'Gutmensch' so manches erspart geblieben. Macchiavellies Werk ist nicht an allen Stellen zeitgemäß, weder sprachlich noch inhaltlich. Dennoch, die Mechanismen greifen noch heute, und man sollte sie kennen, wenn man in die höheren Spheren des klassischen Managements eintreten möchte. Aus meiner Sicht ein Muss für jeden, der Machgefüge und -verhalten verstehen will. |
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Telepathie - Die Entwicklung menschlicher Offenheit - Handbuch zum Training präkognitiver und telepathischer Fähigkeiten von Gitta Peyn, Ralf LöfflerTaschenbuch von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 9,80, Angebote ab EUR 7,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185043, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 5., vollst. überarb. u. erw. A |
5 Kundenrezensionen:Viele Hintergrundinformationen, hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis 5 von 5 PunktenDas Buch ist angenehm locker (jedoch absolut nicht oberflächig) geschrieben, bringt viele psychologische Hintergrundinformationen und viele Fallbeispiele. Es erklärt sehr ausführlich, worauf man sich bei der Thematik einläßt oder - unter bestimmten Lebensumständen - eben nicht einlassen sollte. Die Übungen sind einfach erklärt und nachzuvollziehen. Wie immer bei Rabaka ist auch dieses Buch in einem schönen, handlichen (und gut mitnehmbaren) Format und hat ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein faszinierendes Buch zu Telepathie u.a. 5 von 5 PunktenEines der interessanteren Bücher zum Thema paranormale Phänomene, insbesondere Telepathie und Vorhersage. Man merkt den Autoren die Erfahrung an. Mit Hilfe von vielen Übungen kann man selbst spielend leicht feststellen, ob man das auch kann oder nicht. Das ist mal was anderes, als das einfach nur zu behaupten. Toll die Vorbereitung, die Lieferung von psychologischen und soziologischen Hintergrundmodellen. Da wird einem bewusst, dass man Esoterisches durchaus mit Wissenschaftlichem verbinden kann. Gehört in den Bücherschrank und Wissensschatz eines jeden, der sich für das Thema begeistert. Witzig fand ich, dass einige das Buch lieben wie ich selbst und andere es scheinbar hassen. Das ist ja immer so, wenn man an die Grenzen irgend welcher Glaubenssätze rangeht. Für mich immer ein Qualitätsmerkmal, außer das ist zu flach. Das kann man aber von diesem Buch nun wirklich nicht sagen. Ein Stern, weil die Vergabe von "0" nicht möglich ist! 1 von 5 PunktenNachdem ich nun hier so viele gute Kritiken gelesen habe wollte ich dieses Buch unbedingt auch lesen. Nun ja, man soll wohl nicht immer so viel auf die Meinung anderer geben. Das Buch hat so den ein oder anderen Rechtschreibfehler, an dem ich mich persönlich gestoßen habe aber das scheint wohl Geschmacksache zu sein. Mit meiner Yogalehrerin hatte ich allerdings dann doch ein paar witzige Momente, denn viele der Übungen sind völlig falsch erläutert. So zum Beispiel die Stellung des Savasana. Ein kleiner Blick ins Wikipedia hätte doch den Autoren genügen müssen um zu sehen, dass die Handflächen hier nach oben zeigen. Aber nicht nur hier finde ich eindeutige Mängel. Das Buch ist voll mit Fehlern, die alle denjenigen auffallen, die sich schon mal ein wenig mit der Materie befasst haben. (Ich persönlich mache das nun schon sehr viele Jahre bzw. Jahrzehnte.) Darüber hinaus: Das Buch schwafelt und schwafelt (also anders kann ich es nun nicht mehr nennen) zu Beginn und führt dies bis sage und schreibe Seite 130 fort. Erst dort beginnen dann die (wie oben bereits gesagt) auch noch falsch erläuterten Übungen. Ehrlich gesagt interessiert es mich herzlich wenig, wann sich die Autoren aus Geldmangel mit billigem Fusel zugedröhnt haben. (Oder wie auch immer das im Buch selbst hochwissenschaftlich ausgedrückt wird.) Ein Kritiker ging so weit zu behaupten, dass Buch seit wissenschaftlich. Demjenigen muss ich leider unterstellen, dass er nicht über mehr als einen Hauptschulabschluss verfügt. Wer jedoch bislang keine Ahnung hat von Telepathie und dazu noch über wenig Bildung verfügt, dem werden diese Fehler nicht auffallen. Sinnlos 1 von 5 PunktenWenn im Buch zu lesen steht, dass das, weswegen man es eigentlich kauft gar nicht geht, sondern dass man das ganz anders zu verstehen ist, dann höre ich auf zu lesen. Außerdem wird nach hinten zu, das Geschriebene immer unverständlicher. Großartiges Buch über Telepathie und Vorhersehen 5 von 5 PunktenSelten so ein Superbuch zum Thema Telepathie, Präkognition und Hellsehen gelesen! Die Autoren haben sich Mühe gegeben, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und die Frage danach, ob's klappt oder nicht dem Experiment zu überlassen. So muss man das machen. Mit dem Kopf im Himmel, mit beiden Füßen auf der Erde. Die vielen Übungen zu Telepathie, Präkog und so weiter, machen tierisch Spaß und sind auch als Gesellschaftsspiele geeignet. Sehr interessant fand ich den Ansatz, dass paranormale Fähigkeiten nur dann wirklich funktionieren, wenn man den Verstand ausgeschaltet bekommt. Spaß am Machen, das ist die Technik, die dazu empfohlen wird. Außerdem grenzen die Autoren sehr schön Wahn und Wirklichkeit voneinander ab. Anhand von etlichen Beispielen aus dem Alltag, die jeder selbst schon einmal erlebt hat, wird gezeigt, wie schnell die Tücke Einbildung einem die Ergebnisse versaut. Was nicht da ist, ist nicht da, egal wie doll man sich das wünscht. Wenn man es aber schafft, zum Beispiel beim Münzwurf mit 70% Trefferquote zu zeigen, dass man's drauf hat (vor allem, wenn die Münzen auch noch ein anderer wirft), das ist dann schon was. Ich freue mich, das Buch entdeckt zu haben und kann es allen Interessierten echt weiterempfehlen! |
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Das Buch der fünf Ringe: Mit einer Biografie von Miyamoto MusashiBroschiert von RaBaKa-PublishingPreis bei Amazon: EUR 7,00, Angebote ab EUR 4,18 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185027, Erscheinungsdatum: März 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Eines meiner Lieblingsbücher 5 von 5 PunktenHabe sehr viele Bücher über Zen gelesen. Die fünf Ringe steht auch in meinem Bücherregal. In meinem Buch (erscheint noch (Gedanken an Dich von Rainer Schumann)) steht auch etwas über die Fünf Elemente und Zen. Lesenswertes Buch 4 von 5 PunktenDieses Buch gehört in jedes Bücherregal eines Kampfkunst-Interessierten. Das Buch ist klar gegliedert und es macht Spaß, es wiederholt zu lesen. Empfehlenswert! 5 von 5 PunktenIch habe das Buch einem Freund zum Geburtstag geschenkt. Er hat sich rießig gefreut und gleich angefangen zu lesen. Er scheint sehr begeistert zu sein :-) Ein interessantes Werk... 5 von 5 Punkten...und die passende Übersetzung dazu. Übersetzungsbedingten Verständnisproblemen beugt der Autor hier mithilfe von Fußnoten vor - man fühlt sich nicht alleingelassen so wie bei vielen anderen Büchern. Es ist aber dennoch gar keine Frage, dass Musashi's Buch der Fünf Ringe, selbst mit der besten Übersetzung, nicht auf Anhieb verstanden werden kann. Das Buch ist hauptsächlich eine Ansammlung von Richtlinien, gedacht für den Schwertkampf oder auch für größere Schlachten. Diese "Richtlinien" sind aber keine präzise beschriebenen Angriffs- oder Blocktechniken, nein, Musashi schildert vielmehr die schieren Grundlagen der Auseinandersetzung. So rät er zum Beispiel an einer Stelle, seinen "Geist" (also seine geistige Haltung) in lange währenden, unentschiedenen Kämpfen spontan zu ändern um den Gegner zu überraschen. Nicht zu vergessen ist der ständige Vergleich Musashis von Mann-gegen-Mann-Duellen mit großen Schlachten - seine Richtlinien sind in beiden Situationen angebracht und gleichsam verwendbar. Aber auch Schüler von anderen Kampfkünsten können Nutzen aus dem Buch der Fünf Ringe ziehen. Musashis Ausführungen sind zwar meist auf den Schwertkampf hin getrimmt, aber seine praktischen Grundlagen können auch ohne große Erfahrungen im Schwertkampf problemlos extrahiert und verstanden werden. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist die vielfache Empfehlung dieses Buches für Geschäftsmänner. Der Inhalt bezieht sich wirklich nur auf -meist kriegerische- Auseinandersetzungen, und im Marketing wäre mir so eine Situation nicht bekannt. Zwar gibt es den Konkurrenzkampf um Abnehmer für ein bestimmtes Produkt - dieser ist aber nicht zu vergleichen mit einer direkten Auseinandersetzung wie im alten Japan. Statt einem Duell mit dem Schwert ist die Situation im Marketing vielmehr wie ein Wettbewerb, wer zum Beispiel einen Block Holz in kleinere Scheibchen schneiden kann. Fünf Sterne gibt es von mir, weil die Übersetzung (soweit ich das beurteilen kann) nicht schlecht ist, der Übersetzer sich auch darüberhinaus um gutes Verständnis bemüht, weil das Buch sehr schön gestaltet und handlich ist, und schließlich und endlich auch wegen dem geschichtlichen Teil über Japan zu Musashi's Lebzeiten - ein sehr wertvolles Extra. Lehrbuch des Schwertkampfes 5 von 5 PunktenDer legendärste Schwertkämpfer Japans Miyamoto Musashi (1584 1645), schreibt für seinen Schüler Teruo Magonojo die Grundlagen seiner Kampfkunst Ni Ten Ichi Ryu (Zwei-Himmel-ein(-Stil)-Schule), der Kampf mit Langschwert und Kurzschwert. Er unterteilt sein Buch in fünf Teile (Erde, Wasser, Feuer, Wind und Leere). In jedem Teil befasst er sich mit einem Bestimmten Aspekt seiner Kampfkunst, so zum Beispiel im Erd-Buch über den Weg des Kriegers und über die Kriegskunst, im Wasser Buch über die Arten des Kampfes. Aber für ihn ist das lesen nicht das wichtigste, sondern das üben der Kampfkunst. Das Vorwort umfasst einen kurzen Lebenslauf Miyamoto Musashi, sowie eine Beschreibung der Lebensumstände zu seiner Zeit. Ob das Buch nun einem in jeder Lebenslage hilft, wie es auf so manchen Managerschulungen gern behauptet wird, keine Ahnung. Aber im Leben flexibel sein, sich nicht ablenken lassen und immer lernen sind Dinge die man im Leben einsetzten kann. Eine lesenswerte Lektüre nicht nur für Schwertkämpfer. |
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Die Kunst des Krieges mit psychologischen Kommentaren: Die älteste bekannte militärische Abhandlung der Welt von Sun Tzu, Gitta PeynBroschiert von RaBaKa-PublishingPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 6,44 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185019, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:must have für Taktiker 4 von 5 PunktenGern genommen in Business und Militär, Stategien, für den Alltag aber auch im klassisch militärischen Sinne. Überraschend dünnes Werk (Seitenzahl, nicht Inhalt). Preis gerechtfertigt, die psychologischen Bemerkungen eher unwichtig, mit bißchen Verstand und Überlegung selbt erörterbar. Es ist kein Werk, welches mir im Taktikunterricht hilft, sondern nur Allgemeinheiten beschreibt, wie nur anzugreiffen bei Überlegenheit. Übersetzung gut - Kommentar Platzverschwendung 3 von 5 PunktenHallo zusammen! Die Beschreibung dieses Büchleins klang vielversprechend - der Original-Text in angemessener Übersetzung und dazu auch noch ein Kommentar, der aus der gewohnten Manager-Interpretation ausbricht. Nach dem Vorwort war ich ob der Übersetzungsintention und des Ansatzes durchaus freudig erregt, wurde jedoch bald schon von den psychologischen Kommentaren enttäuscht. Der Kommentar blieb durchweg bis auf ca. 6 Fußnoten in einer einzigen psychologischen Analogie, nämlich der psychischen Selbstveränderung im Hinblick auf negative Emotionen hin stecken. Mir persönlich missfiel dabei besonders der teils priesterlich-mystische Unterton der psychologischen Kommentare, die für eine durchaus für jeden relevante Wissenschaft, die nun wirklich nichts mit ominösen, mystisch klingenden Fachbegriffen zur Verwirrung und mit dem sprachlichen Ziel der moralischen Erleuchtung der Masse zu tun hat! Moralisierungen gehören meiner Meinung nach in keinen Text psychologischen Themas! Zudem waren im Kommentar deutlich zu viele Fach- und Spezialbegriffe, die unerklärt stehen gelassen wurden, ohne dem Leser durch einen Kontext die Chance zu geben, sie sich zu erschließen. Damit wurde der Kommentar seinem Anspruch an allgemeine Verständlichkeit nicht gerecht. Abgesehen vom Kommentar, sprich hinsichtlich der Übersetzung, war ich durchaus zufrieden, sie war solide und noch verständlich. Im Deutschen gab es jedoch regelmäßig kleinere Probleme bzgl. deutlicher Anglizismen im Kommentar ("aktual") und auch in der Übersetzung blieben Syntax-Fehler. Ich selbst studiere Sinologie und Psychologie, weswegen ich Kommentar und Übersetzung nachvollziehen konnte. Abschließende Kaufempfehlung: Ich würde dieses Buch vor allem für Interessierte meiner eigenen Zunft, sprich Sinologie-Studierten und -Studenten und auch Psychologen (und -Studenten) empfehlen. Für andere gibt es auf dem Markt bessere Werke zu vergleichbaren Preisen. Sehr umständlich geschrieben 2 von 5 PunktenDie psychologischen Kommentare wirken aufgeblasen und extra-kompliziert geschrieben. Sie sind selten verständlich. Auch scheinen sie mir sehr oft am Thema vorbei. Die Kommentare sind jedoch das einzig negative an diesem Buch. Ganz brauchbare Übersetzung, Kommentar unterirdisch 2 von 5 PunktenDas Sun Tzu in die Bibliothek jedes Menschen gehört, der "mehr" erreichen will, darüber braucht man an dieser Stelle keine Worte mehr zu verlieren. Die vorliegende Übersetzung ist ganz brauchbar und als Einstieg in den Text durchaus geeignet. Anders als andere Ausgaben scheint hier wirklich eine originale Transkription aus dem Chinesischen vorzuherrschen und nicht nur eine deutschen Übersetzung der englischen Übersetzung von Lionel Giles. Auch das Taschenbuchformat könnte fast überzeugen... ... wenn da nicht der pseudowissenschaftliche "Kommentar" wäre. Es mutet schon seltsam an, im Untertitel von "psychologischen Kommentaren" zu sprechen und diese Ankündigung gleich im Vorwort zu widerrufen, nur um den Widerruf dann zu ignorieren. "Psychologie" versteht Peyn offenbar als Ausdruck einer Self-Improvement-Kultur, die einen "inneren Schweinehund" bekämpfen muss. Psychologie ist aber eben doch mehr: Auf die Bedeutung oder Deutung der Passagen für zwischenmenschliche Beziehungen wird bestenfalls rudimentär eingegangen. Also: Sun Tzu als Anleitung im Kampf gegen sich selbst. Selbst das könnte noch interessant sein... würde sich Peyn nicht ständig im Spannungsfeld der eigenen Lebensverbesserungspraktiken (Yoga und Meditation werden genannt) und der eigenen Erfolglosigkeit mit derartigen Praktiken (sie schreibt regelmäßig vom "faulen Geist", von "Energielosigkeit" und vom "aufgeben schlechter Praktiken") leben. Fundierte psychologische Texte sucht man vergebens, dafür werden vor allem in den letzten Kapiteln zunehmend Fremdworte eingesetzt, die eine Wissenschaftlichkeit vortäuschen sollen. Im letzten Kapitel schließlich, das den Einsatz von Spionen beschreibt, scheinen der Autorin die Ideen ausgegangen zu sein: Es wir noch ein liebloser Gedankengang über Esoterik als Spiegelbild des eigenen Unterbewusstseins (Orakel) geführt, danach ist Schluß. Vielleicht hat die Autorin bemerkt, daß man im Kampf gegen sich selbst keine Kriegsführung, die laut Sun Tzu ja auf Täuschung beruht, einsetzen kann: Selbsttäuschung ist dem Erreichen der eigenen Ziele nicht zuträglich. Fazit: Besser zu einem anderen Kommentar greifen. Sehr gut interpretiertes Werk! 5 von 5 PunktenDas Buch ist einfach aufgebaut und schnell zu lesen. Das Verstehen und die Umsetzung jedoch werden etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Kommentare sind nicht in einem Index am Buchende aufgeführt, sondern stehen direkt auf der Seite, zu der sie Bezug haben (als Fussnote). Dies ermöglicht unkompliziertes Arbeiten mit dem Buch ohne großes Suchen. Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit den beiden Themen Strategie und angewandte Psychologie. Dieses Buch verbindet beide Themen sehr gut, und bringt sie mit der heutigen Zeit in einen nachvollziehbaren Zusammenhang. Natürlich sind es mögliche Interpretationen, die zu den einzelnen Themenbereichen zu finden sind, und jeder aufmerksame Leser wird auch eigene finden, die auf seine Situation passender sind. Fakt ist aber, dieses Buch ist ein Standartwerk und sollte von jedem, der aus sich persönlich etwas machen möchte, gelesen werden. Ich finde es empfehlenswert, das Buch zweimal zu lesen. Einmal ohne die Kommentare, um sich ein eigenes Bild zu machen, und beim zweiten Mal mit den Kommentaren. Die Strategien, die in diesem Buch genannt werden, oder besser gesagt die Grundlagen zum Aufbau von Strategien, lassen sich mühelos auf den Alltag übertragen, so dass jeder Leser an diesem Buch wachsen kann und eine gute Grundlage aufbauen kann, um Situationen des täglichen Lebens aus einer anderen Sicht zu betrachten und diese einfacher zu meistern. Der Autor geht auf Grundlagen ein. Man wird in diesem Buch, anders wie zum Beispiel in "Vom Kriege" von Carl von Clausewitz, keine großen Reden finden. Sun Tzu geht nicht auf die verschiedenen Interpretationen und Definitionen von Krieg ein, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche. Er gibt die Grundlagen von angewandter Psychologie und den Aufbau von Strategien preis, auf den sich in allen folgenden Jahrtausenden andere Autoren solcher Werke beziehen. Der Autor hatte großes Verständnis um menschliche Verhaltensweisen und wusste genau ihnen zu begegnen. Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Muss für jeden, denn jeder kann daraus etwas lernen! |
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Der Antichrist - Fluch auf das Christentum von Friedrich NietzscheTaschenbuch von RaBaKa-PublishingPreis bei Amazon: EUR 6,90, Angebote ab EUR 0,50 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185086, Erscheinungsdatum: 2009, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Zuviel an Verurteilung zuwenig an weiser Einsicht 3 von 5 PunktenDie Abrechnung Nietzsches mit dem Christentum ist hart, das aber wäre nicht so schlimm, denn auch das Christentum hat in der Geschichte Härte gegen Andersdenkende bewiesen. Nietzsche hat immerhin keinen einzigen Priester auf den Scheiterhaufen gejagt.- Die große Schwäche des kleinen Buches ist die Verallgemeinerung von Menschentypen, welche dem Christentum verfallen. Man darf hierzu nicht übersehen, dass es auch starke "Helden" und tüchtige "Macher" unter den Reihen der Christen gab. Nietzsche greift u.a. bei den Priestern die Bereitschaft zur Lüge an, vergissst aber dabei, dass dies oft auch aus einem als persönlich wahr empfundenen Glauben entspringt und nicht zu vergleichen ist mit der Lüge von Politikern oder Bankiers.- Die Menschenrassen der Antike (Römer, Griechen) werden von Nietzsche als gesund, stark und vornehm bezeichnet - als ein erstrebenswertes Kulturbeispiel. Dabei scheint Nietzsche zu vergessen, dass es dort viel Menschenverachtung gab. Das Sklaventum sei hier nur als ein Beispiel herausgegriffen. Eine Kultur, die Menschenopfer im Tempel pflegte, kann für mich auch nicht viel besser gewesen sein, als die Priesterkasten des Mittelalters, die ihre Störenfriede auf den Scheiterhaufen schickten! - Nietzsche hält z. B. christliches Mitleid für Schwäche, hat also nicht begriffen, dass eben gerade dies eine veredelte Form von Stärke sein kann.- Wer Kritik über das Christentum lesen will, dem stehen heute aber noch andere, etwas sachlicher und umfangreicher gehaltene Bücher zur Verfügung. Trotzdem - allein der verachtende und verurteilende Sprachstil von Nietzsche ist das Lesen des Buches wert. Mann erkennt darin unschwer, dass Nietzsche ein Problem mit Begriffen wie Hoffnung, Glaube, Seele, Trost etc. hatte, was vielleicht auch an seiner eigenen Erziehung liegen mag? Als Anklage eines Einzelnen ist das Werk aber sowieso nur mit kritischem Bewußtsein und etwas innerem Abstand zu lesen. Irgendwie erinnert es mich an Luthers "Hetzschrift gegen die Juden", die ja später von den Nazis als geistige Rechtfertigung für deren Antisemitismus herhalten musste.- Final compilation of Nietzsche's brutish "might makes right" immorality 1 von 5 PunktenThis is the final compilation of Nietzsche's brutish "might makes right" immorality, written in the tone of a natural predator. Uff!!! Das hat gesessen! 4 von 5 PunktenMan sollte mit der unorthodoxen Gedankenwelt eines gewissen Herrn Nietzsche bereits ein wenig vertraut sein, um sich ein derart kompromißloses Grollwerk wie "Der Antichrist" mit der nötigen Differenzierungsfähigkeit zu Gemüte zu führen. Ohne jegliche Rücksichtnahme auf politische Korrektheit wird hier von der ersten bis zur letzten Seite unentwegt und im wahrsten Sinne des Wortes "über Gott und die Welt geflucht", stets begleitet von etlichen Wiederholungen, Widersprüchen und z.T. ziemlich grenzwertigen Schwarzweißmalereien, doch keinesfalls zu unrecht, wie ich meine - zumindest, was den Kern der Sache betrifft. Besonders interessant finde ich die vielzähligen Gegenüberstellungen (Mensch vs. Tier, Christentum vs. Buddhismus etc.), nicht zu vergessen auch die Charakterisierung Jesu sowie die vereinzelten Kommentare zu diversen Passagen aus der Bibel. Natürlich hat das Ganze mit einer fundierten Quellenforschung ähnlich viel zu schaffen wie eine fettige Currywurst mit gesunder Ernährung. Doch dies' wiederum macht den "Antichristen" umso sympathischer, denn er ist menschlich, allzumenschlich... |
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Bushido - Der Weg des Kriegers von Inazo NitobeBroschiert von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185140, Erscheinungsdatum: Mai 2009, Auflage: 1., Neuaufl. |
4 Kundenrezensionen:japanische Kultur vom Japaner vermittelt 5 von 5 PunktenDas Schöne an diesem Buch ist, dass die japanische Kultur und das Wissen über die Samurai von einem Japaner vermittelt wird. Da schreibt nicht irgendjemand über Japan, sondern jemand, der dort geboren wurde, dort lebte und damit zu tun hatte. Er weiß wovon er redet. Oft schreiben Leute über Länder, in denen sie nicht lange genug gelebt haben und nicht über genügend Hintergrundwissen verfügen. Dies ist hier beim Autor ganz anders. Der Autor schrieb das Buch auf Englisch, dessen er nicht wirklich mächtig war. Er wollte es eben der westlichen Welt verständlich machen und benutzte dazu auch die Sprache der westlichen Welt. Sehr bewundernswert! Der kleine Nachteil dabei ist, dass man das auch beim Lesen merkt. Der Satzbau ist leicht "hakelig", man muss manche Sätze mehrmals lesen. Das Buch liest sich nicht immer leicht, aber der Autor hatte auch Schwierigkeit sich auf Englisch auszudrücken. Somit ist das Buch schon sehr nah am Original. Der Inhalt ist sehr informativ, mit vielen Hintergründen und Erklärungen zu der Mentalität. Die Qualität des Buches ist eben mal wieder typisch RaBaKa-Verlag. Schönes Cover, gute Qualität, kompaktes Format, keine ausgefransten Seiten (bei manchen Büchern sieht man ja, wo die Blätter geschnitten wurden), auch das Papier hat gute Qualität. Sehr angenehm in der Hand, macht das Lesen einfach. Empfehlenswert in allerlei Hinsicht. Der Kodex der Samurai 5 von 5 PunktenDa ich mich sehr für gute Bücher über die asiatischen Kampfkünste sowie die diesen zugrundeliegende Philosophie interessiere, habe ich mich jetzt mal an die sehr schön aufgemachte Taschenbuch-Ausgabe von "Bushido" von Inazo Nitobe vom RaBaKa Verlag gemacht. Nachdem ich anfangs doch noch etwas in Sorge war angesichts der kritischen Äußerungen mancher Rezendenten hinsichtlich der doch etwas umständlichen bzw. leicht poetisch-ausschweifenden Sprache Nitobe's, kann ich mittlerweile sagen, dass ich doch sehr gut in seine Schreib- und Denkweise reingekommen bin und seinen Ausführungen gut folgen konnte, was wohl auch mit für die Übersetzung des Textes spricht. Nitobe reißt sich rhetorisch und intellektuell zum Teil wirklich ein Bein aus, um uns Europäern die alte japanische Denkweise sowie den "Weg des Kriegers" (inklusive dessen einzelner Bestandteile Rechtschaffenheit, Tapferkeit, Güte, Wahrhaftigkeit, Ehre und Loyalität) näher zu bringen und erschlägt einen zum Teil förmlich mit Verweisen auf die Aussprüche europäischer Gelehrter, wo sich die Sichtweise der Bushi (Mitglieder der japanischen Kriegerkaste) und die europäischer Intellektueller stark ähneln oder gleichen. Ich fand es schon beeindruckend, wie belesen dieser Mann doch war und wie aufrichtig er sich in der Hinsicht um Völkerverständigung bemüht hat. Hier macht sich auch Nitobe's philosophischer Background stark bemerkbar, da der größte Teil seiner Verweise aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich stammen, was angesichts seiner vorwiegend gesellschaftsanalytischen Betrachtungsweise auch nicht weiter verwunderlich ist. Ich fand auch viele Einzelheiten des Textes recht interessant, wie etwa die Sichtweise des Bushido auf die Rolle der Frau in Japan, den tieferen Sinn der berühmt-berüchtigten asiatischen Höflichkeit und die allgemeine gesellschaftliche Ächtung der Händler damals sowie die diesbezüglichen Parallelen zum Judentum. Es war auch interessant, wie sehr sich die Entwicklung und auch die zunehmende Kultivierung der Samurai und der europäischen Ritter, welche nach dem Ende jener langwierigen, stark von Kriegen und Machtkämpfen geprägten Epoche, die den Aufstieg der japanischen Kriegerkaste zur wichtigsten tonangebenden Gruppierungen neben dem japanischen Kaiser zur Folge hatte, zunehmend notwendiger wurde, geähnelt haben (Elias' "Prozess der Zivilisation" lässt grüßen). Am Ende des Buches versucht Nitobe noch, mittels eines rhetorischen Brückenschlages aufzuzeigen, wie tiefgreifend die Samurai und der von ihnen vorgelebte Kodex des Bushido trotz ihres unwiderruflichen Untergangs die japanische Gesellschaft bis heute geprägt haben. Alles in allem fand ich "Bushido" doch ein sehr empfehlenswertes Buch, welches einem unter Umständen dabei helfen kann, viele der doch recht fremden Bräuche und Ansichten jener leider mittlerweile vergangenen Samuraikaste besser nachvollziehen zu können. Wagemut, Aufrichtigkeit und Güte 5 von 5 PunktenWie eingangs zu Recht angesprochen wird, ist dies kleine Buch aufgrund seiner Tiefe weniger Unterhaltungsliteratur als vielmehr eine konzentrierte, gewissenhafte (und ihren Leser fordernde) Abbildung der Tugenden und vor allem der Werte einer großen und komplexen Kultur. Der Verfasser versäumt nicht, in seinen akribischen Schilderungen nach links und rechts zu schauen und "Bushido" aus einer historischen und geographischen Isolation heraus in einen Kontext beständiger Maxime zu setzen. Wo die Geschichte der Samurai heutzutage wohl gemeinhin eine Nische für Interessierte darstellt (und ihre Philosophie und ihre Mentalität nachgeordnet folgen, je nach Gusto des Konsumenten), kommt der Leser in diesem Buch nicht umhin, die offenkundig transportierten Werte zu fokussieren und letztlich für sich selbst zu reflektieren. Sehr lesenswert. Die Seele Japans 5 von 5 PunktenDer ursprüngliche Titel des amerikanischen Originals von Inazô Nitobe lautete "The Soul of Japan". Der 1862 geborene Autor studierte u.a. in Amerika und Deutschland Philosophie. Mit 37 Jahren wurde er sehr krank und schrieb auf Anraten und aufgrund vieler Fragen seiner amerikanischen Frau, die Quäkerin war, das Buch Bushido, das hier in einer recht gelungenen Übersetzung vorliegt. 'Bushido' wird tatsächlich wörtlich mit "der Weg des Kriegers" übersetzt, aber es bedeutet vielmehr. Der oder das 'Bushido' ist der gesammelte Ehrenkodex der männlichen und weiblichen Samurai und verkörpert somit gleichermaßen die tiefgründige Kultur Japans wie auch die Werte jedes einzelnen Individuums. Der manchmal recht gespreizte Stil des Autors wird wohl seine Ursache darin haben, dass er auf Englisch schrieb und Gerüchten zufolge den Sprachstil der Quäker übernommen haben soll. Wie auch immer, das Buch ist ein Schatz in jedem Bücherschrank, wenn man sich für Samurai interessiert oder wissen möchte, was Bushido wirklich war. Der Haupttenor des Buches ist 'Bushido', doch auch hier zeigt sich der Geist des Samurai. Denn unter der Oberfläche dieses Tenors streitet Nitobe für die Sache des 'Bushido' gegen die Arroganz, Oberflächlichkeit und Ignoranz des Westens, die in Japan nur Brutalität und Martialität sehen will. Europäische und chinesische Philosophen werden zur Sache gebeten und verteidigen die Ideologien Japans mit Bravour. Lesenswert und bereichernd! |
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Die Kunst Recht zu behalten: Praktische Rhetorik mit einem Leitfaden zum Überleben im Alltag und im Internet. Mit vielen praktischen Anwendungen der Schopenhauerschen Kunstgriffe von Arthur SchopenhauerBroschiert von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 7,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185035, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Schopenhauer für Flachköpfe!!!! 1 von 5 PunktenZitat- " Seine ( Schopenhauer`s ) Sprache ist nun leider so veraltet daß sich heutzutage kaum noch jemand da durchzulesen, geschweige denn durchzudenken vermag ". Dieser Satz steht im Vorwort. Jetzt frage ich mich ob die Verfasser ihren Lesern einfach nicht zutrauen Schopenhauer zu verstehen, der einer der brilliantesten Stilisten der deutschen Sprache und tiefsinnigsten Denker überhaupt war und der sich auch heute noch hervorragend lesen lässt, im Gegensatz zu manchen seiner Zeitgenossen, oder ob dies eine intellektuelle Kapitulation der Autorin selbst ist. Trifft die erste Vermutung zu, dann ist dieses Buch eine Unverschämtheit und richtet sich anscheinend an Analphabeten, RTL-Zuschauer und Bild-Zeitungsleser. Trifft die zweite Vermutung zu dann benutzt hier jemand den Namen eines bedeutenden Philosophen um seine weichgespülte und verdünnte Version desselben an den Mann/Frau zu bringen. Ich kann jedem nur raten diesen großartigen Philosophen im Original zu lesen und nicht in der fragwürdig vermittelten Version irgendwelcher Schnell- und Flachdenker. Die Abhandlung über Rhetorik findet sich im zweiten Band der " Parerga und Paralipomena ", unter anderen bei Suhrkamp erschienen. Endlich was für die Praxis und für Jedermann 5 von 5 PunktenDen Rezensionen von Astrid Birk und Gila Walters kann ich eigentlich kaum noch etwas hinzufügen außer kompletter Zustimmung. Arthur Schopenhauer liest sich so schwierig, dass einige Passus auch nach mehrmaligem Lesen sinnentleert bleiben, vor allem wenn man kein studierter Rhetoriker ist. Dennoch kommt man ja um das Wissen um Rhetorik heutzutage nicht mehr herum, Rhetorik ist überall. Und um es mit einem der Kunstgriffe zu sagen: Vielleicht bin ich zu dumm, um Schopenhauer ohne Hilfe zu verstehen, aber das stört mich nicht. Bücher wie dieses sind eine wahre Bereicherung, weil sie Rücksicht darauf nehmen, dass nicht jeder gleich alle Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Das Vorwort fand ich großartig, weil es auf die moralischen Konsequenzen und Probleme eingeht, die man unweigerlich hat, wenn man anderen rhetorisch überlegen ist. Und die Beispiele hinten mit den in klaren normaldeutschen Worten nochmal aufgeführten Kunstgriffen sind mehr als hilfreich. Ein sehr interessantes dreigeteiltes Buch 5 von 5 PunktenSchopenhauer pur ist schwer zu verknüsen. Der Mann war halt kein Literat und in seiner Rhetorik auch ein wenig umständlich. Dieses Buch bringt den Schopenhauer näher, macht ihn verständlicher, ohne dass er dabei verliert. Das Buch besteht aus drei Teilen, alle gleichermaßen aufschlussreich. Teil 1 beinhaltet eine äußerst interessante Einführung in Ethik auf der Grundlage der Kritik Schopenhauers Aussage, der Mensch sei von Natur aus böse. Dieses nivelliert, führt Teil 1 die wichtigste Frage überhaupt in die Rhetorik ein, nämlich die Frage der Ethik. Damit wird Schopenhauers Eristik vielleicht ein wenig das Korsett angelegt, nichtsdestotrotz muss darüber nachgedacht werden. Meiner Ansicht nach sogar zunehmend, wenn ich mir so anschaue, wie die Menschen heute oftmals miteinander umgehen. Teil 2 ist dann das Schopenhauersche Original in all seiner ein wenig elitären Gespreiztheit. Nichtsdestotrotz ein Klassiker, wenn nicht gar die Grundlage aller Rhetorik der Neuzeit. Schopenhauers Kunstgriffe zu verstehen, ist gar nicht so leicht. Man windet sich manchmal geistig um zehn Ecken, um begreifen zu können, worin genau der Kunstgriff nun besteht und kommt dann zur Frage, wann man außerhalb von echten Rhetorikdebatten eigentlich dazu kommt, ihn anzuwenden. Dazu kommt dann Teil 3: Eine leichtere Übertragung der Kunstgriffe in Tricks für jedermann versetzt mit praktischen Beispielen. Dabei sind schon die Beschreibungen der Kunstgriffe "heruntergefahren", keinesfalls aber zu simplifiziert. Vielleicht geht die in Philosophiedebatten notwendige Tiefe hier ein wenig dafür verloren, dafür erhält man aber eine wunderbare (und manchmal wundersame) Einsicht in Alltagsgespräche und Diskussionen in Foren. Das Wort "Tricks" hat mir da besonders gut gefallen. Man könnte sagen, dass die Kunstgriffe von Schopenhauer zu Tricks werden, wenn sie ohne Nachdenken über Ethik oder einfach nur intuitiv trivial angewendet werden. Insofern finde ich Teil 3 ebenfalls durchaus gelungen. Meine Töchter lieben die Beispiele, und vermutlich werde ich künftig ein wenig auf der Hut sein müssen :D Das "Rundum gut gelungen" gilt für ganze Buch. Es ist eine runde Sache, eine gute Mischung aus tiefgründiger und spritziger philosophischer Ethikanalyse, altdeutscher Rhetorik und moderner Anwendung. Die paar Euros sind dafür keineswegs verschwendet. Ich denke, man kann das Buch Philosophiestudenten genauso empfehlen wie dem "Mann von der Straße". Da ist für jeden was drin. Das Publikum ist so einfältig, lieber.. 3 von 5 Punkten...das Neue als das Gute zu lesen. Wer sich mit Rhetorik beschäftigt, sollte die Kunstgriffe Schopenhauers gelesen haben. Um sie auch zu verstehen, sollte man sie genauer lesen und sich mit ihnen auseinandersetzen; dann werden auch seine, für uns ungewohnten und literarisch anspruchsvollen Formulierungen verständlich. Bis hierher volle Punktzahl; der Rest des Buches geht leider leer aus. Als Taschenbuch sauber gearbeitet, der Preis ist angemessen. Die ersten 43 Seiten (Vorwort Gitta Peyn) sind überflüssig und haben mit dem Hauptteil (A. Schopenhauer) nichts zu tun. Rein gar nichts; sie führen noch nicht einmal in Schopenhauers Gedankenwelt ein; von Rhetorik ist ebenso wenig die Rede. Dieses "Vorwort",ist abgehoben unsortiert. Im Anschluss übersetzt die Autorin die "Kunstgriffe" ins Moderne, sie macht "Tricks" daraus. Schade, flach, eher lieblos und teils sachlich fehlerhaft. Was das Internet bei alledem zu suchen hat; nun ja, es soll wohl Käuferschichten erschließen, scheint mir. Was am Cover witzig sein soll, erschließt sich mir auch nicht recht, aber das ist Geschmackssache. Sorgenfrei in Foren talken 5 von 5 PunktenEndlich mal was Hilfreiches für alle, die sich gern in Foren tummeln. Man kennt das da ja zur Genüge. Alle haben die besten Absichten, aber Trolle machen einem so manches Gespräch kaputt und die rhetorischen Tricks von Stänkerern blickt man auch nicht immer. Mich hat das so manches Mal davon abgehalten, einen Beitrag zu posten. Rhetorik habe ich immer für eine schwierige Sache gehalten. Jeder hat wohl ein intuitives Gespür dafür, wenn ein anderer einen rhetorischen Trick benutzt, aber so recht kann man den Finger nicht drauf legen und weiß auch längst nicht immer, wie man darauf am besten antwortet. Jetzt weiß ich es aber dank dieses Buches hier. Philosophen wird's jetzt wohl etwas mulmig, wenn ich sage, dass für mich das Wichtige an der Kunst Recht zu behalten nicht der Schopenhauertext ist. Der ist sicher wichtig und hier auch vollständig abgedruckt, aber für Laien ist Schopenhauer schon nicht gerade leicht zu lesen und erst recht nicht umzusetzen. Ne, was hier echt richtig gut ist, das sind die vielen Beispiele zu den rhetorischen Kunstgriffen von Gitta Peyn. Endlich verstehe ich das besser, was ich vorher nur erahnen konnte. Begeistert haben mich die einfachen Beschreibungen der Kunstgriffe und dass man sie wirklich erkennen kann. Mit so einem Buch wird's easy, auf miese Tricks zu reagieren, Trolle auszuhebeln und Stänkerern Paroli zu bieten. Aber, das ist nicht alles. Jeder wendet rhetorische Tricks an, und meistens sind die ziemlich simpel gestrickt. Da so ziemlich jeder darauf mit einem mulmigen Gefühl reagiert und schnell mal sauer wird, driften vielversprechende Gespräche schnell mal in belanglosen Schlagabtausch ab. Wenn man aber weiß, was man tut und weiß, was der andere tut, kann man einfach besser reagieren. Man muss sich nicht mehr ärgern, sondern kann wirklich etwas tun, um die Forenatmosphären zu verbessern. Ich finde, die Autorin hat vollkommen Recht damit, Forenadministratoren den Schopenhauer ans Herz zu legen. Wenn die wissen, wie man die Leute zu besseren Gesprächen motiviert, fühlt man sich doch gleich besser. Also kann ich das Buch echt allen Internetusern empfehlen. Auch beim mailen oder chatten wirds hilfreich, die rhetorischen Kniffe zu kennen! |
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Psychologie der Massen von Gustave LeBonBroschiert von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 8,48 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185078, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Stimmt 5 von 5 PunktenIch kann mich meinen positiv gesinnten Vorgängern nur anschließen. Ein muss für Menschen denen Reflektion ein Begriff ist. Um mich nicht unnötig zu wiederholen, 5 Sterne für dieses Werk. Ein Muss für den, den das "unergründliche" Verhalten unser Gattung interessiert ... 5 von 5 PunktenNeben der hier schon vielfach definierten Kernthese, das der Mensch in der Masse seine Urteilsfähigkeit einbüßt, sind auch viele andere Gedanken Le Bon's nicht weniger interessant und lesenwert. Wichtig zu verstehen ist, dass Masse nicht die Summe vieler Einzelmeinungen ist, auch nicht ein Durchschnitt davon, sondern ein völlig eigenständiges Kollektiv. Massenbewusstsein wird nicht durch Denken oder Logik, sondern von Gefühlen und Bildern beherrscht. Es kann zu Hochkulturen, aber ebenso in die Diktatur führen. Die Masse zieht die Täuschung immer der Realität vor. Massen sind nicht durch Beweise zu überzeugen. Und wer die Masse beherrschen und manipulieren will, muss deren Trägheit vor Augen haben! LeBon erzählt das alles sehr nüchtern und ohne überflüssige Dramaturgie. Man merkt: Hier hat jemand wirklich nachgedacht und beschreibt das was passiert so einfach und verständlich, dass man den Wahn irgendwie betrachten kann. Die Fassungslosigkeit verschwindet zwar nicht, aber man hat es in Worte gepackt und kann es erklären, und das hilft. Mir hilft es auch dabei, die Konsumentenmassen zu begreifen, die jeden Unsinn kaufen müssen, die sich vollstopfen und die ganz ohne Verstand sind und sich dummdoof den Rest ihres Hirns beim Swappen verderben und ansonsten meistens dabei erwischt werden, wie sie andere erwischen. Zu Beginn liest sich "Psychologie der Massen" noch etwas mühselig, aber die Thematik, die im Grunde jeden von uns betrifft, zieht einen schnell in seinen Bann. Desweiteren wurde die systematische Betrachtungsweise Le Bon's in viele kleinere Abschnitte aufgeteilt, die einerseits eine "Überforderung" des Lesers verhindern und andererseits reichlich Platz für eigene Überlegungen einräumen. Auch über 100 Jahre nach seinem ersten Erscheinen ist die "Psychologie der Massen" ein hochaktuelles Buch. Wie sollte sich auch der Mensch in 100 Jahren grundlegend wandeln... Man kann sagen das der heutige moderne "Zivilisierte" Mensch noch nie so Massenmensch war, wie er es in der heutigen Zeit ist. Ein moderner bei vielen verinnerlichter Slogan scheint zu sein: "Wenn alle es tun wird es schon richtig sein" und "So viele Menschen können nicht irren" wer dies ernstheft verinnerlicht, kann nur in die irre gehen, dennoch werden gerade diese Grundsätze laufend, teilweise verdeckt in den Medien vermittelt. Während moderne Publikationen aus dem Bereich der Soziologie und der Psychologie für den Laien aufgrund ihres Fachjargons vielfach kaum zugänglich sind zeichnet sich dieses Buch durch seine klare und direkte Sprache aus - es gehört in jedes gutsortierte Bücherregal. Die dynamische Energie der Masse bedarf einer Leitung zum allgemeinen Wohlergehen der Gesellschaft. 5 von 5 Punkten"Eine zufällige Menge wird auf der Straße zusammengeballt, sie hat EIN Bewusstsein, EIN Fühlen, EINE Sprache bis die kurzlebige Seele erlischt und jeder seines Weges geht." (Oswald Spengler in: Untergang des Abendlandes) Ein Standardwerk über "Die Psychologie der Massen" ist zweifelsfrei dieser Werk von Gustave Le Bon (1841-1931). Ihm gelingt es in kurzweiliger, präziser und logisch wie emotional nachvollziehbarer Weise seine Gedanken zur Massenpsychologie im Jahre 1895 darzulegen und damit sich als Begründer zu etablieren. Seinen Gedanken folgte nahezu uneingeschränkt Sigmund Freud in seinem Buch über "Massenpsychologie und Ich-Analyse", (1921) und selbst in dem Briefwechsel mit Albert Einstein zur Erörterung der Frage: "Warum Krieg?", (1932) ist dieses Phänomen ein Baustein der Überlegungen. Le Bon gestaltet seine Analyse über die Wirkung und das Auftreten von Massen dreiteilig. Von der Frage, wie sich Kulturwenden auszeichnen und sie sich Auswirken auf Denken und Handeln des Menschen, ist eine Antwort zu erwarten aus der Beschreibung, aus den Kennzeichen von Massen aus Sicht der Psychologie. In dem Wissen, dass der "Gebrauch der Vernunft noch neu und zu unvollkommen ist", gelingt es ihm, die Frage des Allgemeinen im Phänomen der Masse zu erkennen, nämlich jene Massenseele, die aus Trieb, Instinkt und geformter Gleichartigkeit jeden Einzelnen zu einer Reduzierung, gar Aufgabe der Individualität zwingt und hin zur Teilnahme an den einzigen Augenblick bewegt, der nicht mehr von der reinen Vernunft sich leiten läßt. Er beleuchtet eloquent und mit Beispielen zusätzlich erklärend, wie die Zusammenhänge zwischen Individuum und Masse wirken im und zum "Gesetz der seelichen Einheit der Massen". Im zweiten Buch wird abgeleitet, wie Meinung und Glauben wirken von Einzelnen auf alle; welche emotionale und im Grunde (ver-)führerische Technik herrschen kann und muß, um die Masse in einen Bann zu bekommen. Im dritten Buch widmet Le Bon sich der Auf- und Unterteilung, der Beschreibung unterschiedlicher Massen oder Gruppierungen und ihrer Bedeutung bzgl Herkunft, Entstehung und Wirkung. Dass "die Menschen sich niemals von den Vorschriften der reinen Vernunft leiten lassen", ist eine wichtige Botschaft aus diesem Werk. In diesem Satz wird mehr als deutlich, dass die Phänomene von Gruppe, Wirkung, Ekstase etc mehr Bedeutung erlangen, als die Intelligenz, das Wissen des Einzelnen im Umgang mit sich selbst. "Die Gleichförmigkeit der Umgebung schafft die sichtbare Gleichartigkeit der Charaktere." Damit meint Le Bon nichts anderes, als dass die Möglichkeiten des Guten wie Schlechten im Menschen in der Masse beeinflusst und ausgelöst werden können. Die Reduzierung aller auf eine einzige Grundanschauung im Augenblick der Massenbewegung heißt damit nicht mehr, dass nur diese Anschauung gültig ist, weil sie in dem Augenblick jeder Prüfung entgeht. Dass Massen eine Führung brauchen, steht außer Frage. Doch der alten Führer-bezogenen Massenbewegung steht heute eine entgegen, die Programm-bezogen ist. Die Uniformierung im weitesten Sinne gilt auch hier, wenn auch diese postmoderne Masse eher mediatisiert und bunt ist. Es geht, wie Sloterdijk an anderer Stelle schrieb, um den Gegensatz von "Entladung und Unterhaltung". Dieser Text (in deutsch seit dem Jahre 1910 verfügbar) ist aus zwei aktuellen Themen heraus eine wirkliche Empfehlung: zum einen wird das Phänomen Masse und Panik in den Medien diskursiv behandelt, zum anderen wird das Wissen von Vielen im Zuge der Digitalisierung der Kultur höher eingestuft als das Wissen von Genies. M a s s e und P a n i k Das aktuelle Geschehen in Duisburg zeigt, dass im Moment der vom Verstand losgelösten Empfindung Angst und Not dominieren und für alle einzig die Entscheidung instinktiv richtig zu sein hatte, aus einer Enge zu fliehen, koste es, was es wolle. Anschluss an diese Gruppe der Flüchtenden wollte jeder, der sich von der Angst der Enge entladen wollte. Und genau diese Entladung von Angst definiert Elias Canetti als Motiv für den Anschluß an eine Gruppe. M a s s e und E n t s c h e i d u n g Für Duisburg gilt aber auch eine zweite Gruppe, die mit Le Bon sehr gut beschrieben ist. Nämlich die Gruppe oder Masse, die losgelöst von den vernunftorientierten Gründen, allein aus dem Wunsche nach Prestige (Nimbus), ein überdimensionales Festival in ihrer Stadt sich wünschte. Und gerade diese Abstimmung, ob ja oder nein zu dieser Veranstaltung, wird im Sinne Le Bons abgestimmt, unter den Prämissen, es stattfinden zu lassen. Nämlich entfernt von einer zu Recht entgegensetzten Meinung bzgl. Sicherheit und Fluchtwege anderer außerhalb der Gruppe, wurde die Durchführung entschieden im Bewusstsein einer kollektiven Meinung, die Sicherheit a priori verheißt, da die Masse einen "Riskoschub" ignoriert. Le Bon spricht deutlich von der augenblicklichen Unkenntnis, dass die Risikobereitschaft der Einzelnen niedriger als die der Gruppe ist. Die zusätzliche unausgesprochene Annahme, eine Gruppenentscheidung führe nicht zur individuellen Schuld, begründet Le Bon aus der psychologischen Sicht, die später Sigmund Freud als Verschmelzung der "Heterogenität" zur "Homogenität" der Beteiligten und einen hypnothischen Modus von der Masse auf den Einzelnen erkennt. Damit hilft er hier sehr bei der Aufarbeitung von Entscheidungswegen. Eine weitere Tragik liegt nun darin, dass der Nimbus des Erfolgs verschwindet im Augenblick des Mißerfolgs. Eine Ablehnung in Folge des Mißgeschicks der Veranstalter und der Stadt scheint folgerichtig in der Le Bonschen Aussage: "Die Gläubigen zertrümmern stets voll Wut die Bilderwerke ihrer früheren Götter." Wie das in der Antike gültige Scherbengericht verfährt heute der moderne mediale Ostrakismos. Denn ohne den Beweis eines Vergehens einzuklagen, fordern die Medien wie im Scherbengericht den Abgang aus Amt und Würden. Le Bons deutlicher Hinweis auf die "Nivellierung der Masse" ist als eine deutliche Warnung zu verstehen. Diese Nivellierung entbehrt jeglicher Vernunft und ist damit identisch mit einer zuvor formulierten Aussage Le Bons: "Der Masse gelingen nur aufgedrängte und niemals geprüfte Urteile." Le Bon bleibt aktuell. M a s s e und W e i s h e i t Die Annahme, das Internet sei eine grandiose Plattform, das Wissen vieler zu verbinden und damit die Weisheit zu erhöhen, ist unter all den Gesichtspunkten Le Bons nur abschließend wenn vernunftgeprüft zu entscheiden. Hatte Descartes noch mathematisch nachgewiesen, dass die Wahrscheinlichkeit der richtigen Aussage Einzelner höher sein muss, als die Wahrscheinlichkeit einer Gruppe, steht er dennoch im Widerspruch zu Aristoteles, der noch postulierte, dass "aus der Vereinigung aller etwas Größeres an Wissen resultiere". Beide haben Recht, denn das Produkt von Wahrscheinlichkeiten im Bereich von 0 < p < 1 ist mathematisch kleiner als die Einzelwahrscheinlichkeit (Descartes) und doch zeigt die Erfahrung Gegenteiliges, was für Aristoteles spricht. Nur, und darauf legt Le Bon Wert, sind nur unabhängige Wahrscheinlichkeiten als Produkt sinnvoll und weiterhin sind in der Gruppenfindung von Entscheidungen, Manipulationen möglich, weil gerade die Rhetorik Weniger alle zur Zustimmung bewegen kann. Dass Phänomen der Masse trifft auch hier. Ein Grund mehr, Le Bon zu lesen und mit ihm das bravouröse Vorwort von Hofstätter. ~~ Mehr für historisch Interessierte ... 4 von 5 Punkten... und weniger für jene, die sich ein Buch moderner Psychologie erwarten. Le Bon führt grundsätzliche Gedanken zum Verhalten von Gruppen und deren Manipulationsmöglichkeiten vor Augen. Das Buch zeugt von einem scharfen Blick, einer aussergewöhnlichen Analysefähigkeit und der Gabe, Ansichten klar strukturiert wiederzugeben. Dass sich große Demagogen des 20. Jhdt. u.a. auch auf dieses Buch stützten, liegt nahe. Beim Lesen sollte man sich immer vor Augen führen, dass die Arbeit auch bei gegenteiliger Behauptung des Autors weniger auf ein exaktes empirisches Studium zurückgeht und modernen Methoden (auch der Psychologie) sicher nicht gerecht wird. Dennoch ist die zum Ausdruck gebrachte Erfahrung vom Ergebnis her keineswegs unbedeutend. (Eine kleine Lesehilfe mag es sein, wenn man das oft benutztze Wort "Rasse" durch "Mentalität" erseztzt.) Ein bahnbrechendes Werk! 5 von 5 PunktenDieses Buch wurde 1911 geschrieben und hat nichts Bedeutung verloren - im Gegenteil! In Zeiten wie diesen, wo Basisdemokratie so beliebt ist und wo es wieder heißt: "Mehr Staat statt Privat" und "Weg vom Wachstum" ist es unumgänglich, sich die Erkenntnisse dieses Mannes vor Augen zu führen. So heißt es beispielsweise: "Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." "Ist die Kultur auf einer gewissen Höhe der Macht und Mannigfaltigkeit angelangt, so hört sie auf zu wachsen, und sobald sie zu wachsen aufhört, ist sie zu raschem Niedergang bestimmt. Bald schlägt die Stunde des Alters." "Die Massen sind so etwas wie die Sphinx der antiken Sage: man muß die Fragen, die ihre Psychologie uns stellt, lösen oder darauf gefaßt sein, von ihnen verschlungen zu werden." Er sieht sogar schon 1911 die Gefahren des Sozialismus deutlicher, als die meisten seiner Zeitgenossen: "Die große Triebkraft der Völkerentwicklung war niemals die Wahrheit, sondern der Irrtum. Und wenn heute der Sozialismus seine Macht wachsen sieht, so erklärt es sich daraus, daß er die einzige Täuschung darstellt, die noch lebendig ist. Wissenschaftliche Beweisführungen können seine Entwicklung nicht aufhalten." --> FAZIT: Dieses Buch ist ein Muss für jedermann, ich bin begeistert! |
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Vom Kriege - letzte vollständige Fassung von 1832 von Carl von ClausewitzBroschiert von Rabaka-PublishingPreis bei Amazon: EUR 10,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3940185116, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1., vollständige deutsche Neuauflage |
Aus der Amazon.de-RedaktionVom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus. Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden. Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen". Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn -- so Clausewitz -- er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus. "Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. --Stephan Fingerle 5 Kundenrezensionen:Fachmännische Kost 4 von 5 PunktenDas Buch ist in seiner ganzen Fülle eine Pflichtlektüre für Interessenten der Militärgeschichte. Durch diese ausführliche und vollständige Beschreibung von Strategie und Taktik, Armeen und Truppen, Versorgung und Verpflegung, Angriff und Verteidigung bekommt man das erste Mal einen wirklichen Überblick über die Komplexität von Kriegsführung. Einen gutes Buch das erst Mals jedweden Aspekt des Militärs behandelt. Nur für Eingeweihte 5 von 5 PunktenEs ist ein tolles Buch. Wer allerdings nicht in der Materie steckt wird nach den ersten Seiten aufgeben. Vom Kriege 5 von 5 PunktenKann dieses Buch jedem empfehlen der sich mit Clausewitz mehr oder weniger intensiv beschäftigen möchte. Ich habe ungefähr ein halbes Jahr mit dieser Ausgabe des Rowohlt Verlages gearbeitet (Facharbeit) und muss sagen das sie einen relativ leichten Zugang zu den doch sehr Komplexen und ausschweifenden Theorien CLausewitz ermöglicht. Die 8 Bände wurden teilweise um veraltete Kapitel und um einige Exkurse gekürzt, was das Verständnis allerdings in keinster Weise beeinträchtigt und das lesen erheblich erleichtert.Im Anhang findet man einige Artikel/Abhandlungen zu Clausewitz und Vom Kriege, was ich persönlich sehr hilfreich fand. Wer allerdings das Ganze ungekürzte Werk lesen oder eine cool aussehende Ausgabe fürs Bücherregal sucht sollte sich lieber anderweitig umsehen. Ein Klassiker, ein Meilenstein, ein Muss 5 von 5 PunktenEin Klassiker der bis heute in Deutschland nur wenig Beachtung findet, während er in den USA, UK, Rußland und China schon seit langem Standardwerk an allen Militärakademien und philsophischen Seminaren ist. Obwohl unvollendet und fast 180 Jahre alt bleibt dieses Werk bis heute lesenswert und erkenntnisreich. Doch ich will lieber einen älteren Rezensenten sprechen lassen. Folgendes stellt eine Rezension von Vom Kriege aus dem Jahr 1832 dar, welche in der preußischen Militair-Literatur-Zeitung erschien. Aber diese Quelle, deren kristallene Fluten über reine Goldkörner strömen, fließt in keinem flachen, jedermann zugänglichen Bett, sondern in einem engen, von gigantischen Ideen eingeschlossenen Felsentale, an dessen Zugängen der hohe Geist Wache hält wie der Cherub mit dem Schwerte und jeden zurückweist, der um den gemeinen Preis flüchtigen Gedankenspiels Eingang begehrt. Wie wahr, wie wahr ! Harter Tobak 5 von 5 PunktenEs ist nicht einfach zu lesen, dieses Buch zur (militärischen) Strategie. Manch einer, der sich eine lockere Lektüre erhoffte, wird es daher schnell enttäuscht zur Seite legen. Zugegebenermaßen muß man einige Passagen mehrmals lesen, um sie zu verstehen. Die Brillanz der Gedankengänge erschließt sich einem nicht gleich beim ersten Überfliegen. Harter Tobak, aber dennoch sehr lesenswert. Für Führungskräfte in Wirtschaft und Politik sollte es Pflichtlektüre sein. |
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